Vom Harz in Richtung Süden

Der Wald im Harz sieht nicht gesund aus. Um ehrlich zu sein ist es um seinen Fichtenbestand ziemlich schlecht bestellt. Die Hitzeperioden der letzten Jahre haben die Fichten anfällig für den Borkenkäfer werden lassen. Kilometerlang stehen abgestorbene Bäume wie gebleichte überlange Streichhölzer in der Waldlandschaft. Durch Stürme gefallene Bäume liegen kreuz und quer herum und vermodern langsam. Abgesägte Stümpfe am Wegrand bieten sich uns als Sitzgelegenheiten zum Rasten an. Zersägte Stämme liegen wie wild in den Wald geworfen da. Ein Trauerspiel, ist unser erster Gedanke. Doch hinter diesem Chaos steckt ein Plan. Hier soll in einigen Generationen ein robuster Mischwald entstehen. Totholz ist für die Artenvielfalt von darauf spezialisierten Insekten ebenfalls wichtig. Viele dieser Insektenarten stehen mittlerweile auf der „Roten Liste“. Im Harz machen sie es richtig. Die Steigerwaldbewohner würden bei so einer „Unordnung“ wahrscheinlich durchdrehen und es nicht nur beim Schilder aufstellen gegen einen „Urwald Steigerwald“ belassen.

Frau Holle 🙂
Auf dem Weg zur Rosstrappe.
Der Liebesbankweg bei Hahnenklee.
Die Stabkirche von Hahnenklee wurde nach norwegischem Vorbild gebaut.
In der Nähe unseres Stellplatzes in Thale.
„Fläschküchli“, Kartoffel- Bohnen-, und Karautsalat. Ein üppiges Abendessen.
Entweder den pseudolegeren Colgatefuzzi mit den gesunden Zähnen…,
…oder den Mann, der aussieht als wäre er Generalmajor der Bundeswehr. Zum Glück müssen wir beide nicht wählen 🙂
Stadtmauer von Laucha.
Waschtag in einem Waschsaloon in Jena.

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